Abkürzungen:
- AE = astronomische Einheit
1 AE ist der mittlere Abstand zwischen der Sonne und der Erde = rund 150 Mio. km
- Equinox 2000.0
Wie die Planeten um die Sonne kreisen, kreist die Sonne um das
Zentrum unserer Milchstraße. Die Milchstraße als Teil
eines lokalen Galaxienhaufens kreist um dessen imaginäres
Zentrum. Dieser Galaxienhaufen kreist um einen größeren
Supergalaxienhaufen, usw.
Durch alle diese Bewegungen verändern sich die Positionen der
Sterne zueinander. In regeläßigen Abständen werden
die Sternenpositionen in den Sternenkatalogen "ge-updated".
Vor dem "Stichtag" 2000.0 war Equinox 1950.0 die letzte
Richtgröße (Zwischenakutualisierungen nicht berücksichtigt).
Auf der Grundlage dieser Rahmendaten werden z.B. für 1998
die tatsächlichen Positionen mittels aufwendiger Formeln
exakt errechnet.
- Lj = Lichtjahr
Lj ist eine astronomische Längeneinheit
1 Lj ist die Entfernung, die das Licht in einem Jahr im leeren Raum zurücklegt = rund 9.5 Billionen km
- Quantensingularität
Eine Quantensingularität ist ein künstlich geschaffenes schwarzes Loch.
Die Romulaner setzen künstliche Quantensingularitäten ein, um Energie
für ihre Raumschiffe zu bekommen.
- schwarzes Loch
Ein schwarzes Loch ist das Endstadium eines Sterns, dessen
Anfangsmasse mindestens 1,4 (nach anderen Angaben mindestens
2,5) Sonnenmassen beträgt. Der Stern verwandelt sich in eine
Supernova und explodiert. Die Explosion wird ausgelöst, wenn
der Kern des Sterns instabil wird. Die Instabilität beginnt,
wenn die Kernverbrennung im Sterneninneren ein kritisches
Maß erreicht hat. Die im Sterneninneren vorhandenen
Wasserstoffatome fusionieren zu Heliumatomen, diese zu
höherwertigen Atomen, usw. Durch die Anhäufung von Eisen
im Kern während der Verbrennung in den vorhergehenden Phasen
und durch die Erhitzung des Eisens, das in den nuklearen
Umwandlungsprozessen wieder Energie aufnimmt, zieht sich der
Kern des Sterns zusammen, bis er kollabiert und die
äußeren Schichten in sich zusammenfallen. Dieser
Zusammenbruch erzeugt Stoßwellen, die bei ihrem
Zurückkommen die äußeren Schichten, die reich an
schweren Elementen sind, in den interstellaren Raum abstoßen.
Die Explosion ist so gewaltig, daß
der Stern für einige Tage, Wochen oder Monate noch in
tausenden oder Millionen von Lichtjahren oft mit bloßem
Auge am Himmel zu sehen ist. Im Jahre 1054 beobachteten chinesische
Astronomen eine Supernova-Explosion im Sternbild Stier. Die
Überreste sind heute bekannt als
Krebsnebel. Ein weitere
Supernova ereignete sich im März 1986 in der
Großen Magellanschen Wolke
Diese war sogar mit bloßem Auge sichtbar.
Die Große Magellansche Wolke ist rund 2 Millionen
Lichtjahre entfernt.
Dies läßt vermuten, daß es
eine Explosion von gewaltigen Ausmaß gewesen sein muß
.
Die Dichte dieser Restmasse beträgt nach Schätzungen
mindestens 10^17 Gramm je Kubikzentimeter
(= 100 Milliarden Tonnen je Kubikzentimeter !). Diese Masse
übt eine enorme Anziehungskraft aus, sodaß sie sogar Licht
festhält. Auf diese Weise entsteht um den kollabierten
Stern eine Zone, die von Rest des Universums scheinbar isoliert ist,
daher der Name schwarzes Loch.
Bisher konnte noch kein schwarzes Loch einwandfrei nachgewiesen
werden.
Die Astronomen vermuten im Zentrum der Milchstraße
ein schwarzes Loch, dessen Masse mindesten 1 Millionen Sonnenmassen
betragen soll und selbst ganze Sternensysteme in einem Umkreis
von eintausend Lichtjahre verschlingt.
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